Abstract
TNM System and Modern Diagnostic Imaging Leider besteht für diesen Artikel keine Zusammenfassung. Als Einstieg stellen wir den Textanfang zur Verfügung. Ein halbes Jahrhundert TNM-System Die TNM-Klassifkation ist ein weltweit verbreitetes und anerkanntes System zur Einteilung maligner Tumoren nach ihrer anatomischen Ausbreitung. Sie wurde von dem französischen Chirurgen Pierre F. Denoix (1912–1990) in den vierziger Jahren entwickelt und seitdem vielfach modifiziert; derzeit ist die 5. Auflage von 1997 gültig [1]. Getragen wird das Unternehmen von der International Union Against Cancer (UICC), die 1950 ein Committee on Tumour Nomenclature and Statistics berief, das auf der Basis eines Vorschlags der WHO die klinischen Stadien klassifizierte. Dabei stand lange Zeit die klinisch und histopathologisch bestimmte anatomische Ausbreitung als Gradmesser der Erkrankung im Vordergrund. Der Beitrag der bildgebenden Diagnostik zur Lösung dieser Aufgabe war bescheiden, solange nur die konventionellen Verfahren flächendeckend zur Verfügung standen. Diese Situation hat sich in den achtziger Jahren geändert. Die damals erzielten Fortschritte der medizinischen Bildgebung, insbesondere die Entwicklung in der Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT), fanden Eingang in die 4. Auflage der TNM-Klassifizierung, die 1987 erschien [2]. Das klinische Staging gewann dadurch enorm an Bedeutung, weil es, anders als bis dahin, vor der Operation oder sogar ohne einen chirurgischen Eingriff durchgeführt werden konnte. Außerdem wurden in der 4. Auflage die Beurteilungskriterien für alle Lokalisationen vereinheitlicht, d.h. die Abweichungen, die sich über die Jahre hinweg entwickelt hatten, beseitigt. Die Änderungen der 5. Auflage basieren auf aktuellen Daten zur Prognose und neuen Methoden zu deren Bestimmung und berücksichtigen in besonderer Weise die Ansprüche des Radiotherapeuten. ...