Naturheilkundliche und komplementärmedizinische Methoden haben in den letzten Jahren innerhalb des Gesundheitssystems eine zunehmende Bedeutung erlangt, indem sowohl Patienten als auch Ärzte mehr und mehr auf sie zurückgreifen. Vor dem Hintergrund dieses international festzustellenden Trends werden zunehmend auch Fragen nach ihren wissenschaftlichen Grundlagen gestellt. Dadurch angeregt, beginnt sich ganz allmählich ihre wissenschaftliche Bearbeitung zu intensivieren. Die staatliche Forschungsförderung in der Bundesrepublik Deutschland ist bemüht, in diesem Bereich die Entwicklung einer Forschung, die modernen wissenschaftlichen Kriterien entspricht, voranzutreiben und gezielte Impulse dafür zu geben. Dies geschieht im Rahmen der Förderschwerpunkte «Unkonventionelle Methoden der Krebsbekämpfung» (UMK) und «Unkonventionelle Medizinische Richtungen» (UMR). Während im ersteren Bereich seit nunmehr 13 Jahren Erfahrungen mit der Förderung von Projekten vorliegen, hat die Förderung im zweiten Bereich 1994 begonnen. Eine Projektgruppe an der Universität Witten/Herdecke betreute die beiden Förderschwerpunkte.

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