Im Arzneimittelschatz zahlreicher Völker Mittel- und Zentralasiens findet sich seit alters eine als Mumio bezeichnete Substanz, der z.T. legendäre Heilkräfte zuge-schrieben werden. Das in Höhlen und Felsspalten der Hochgebirge Asiens zu findende Naturheilmittel wird innerlich und äusserlich bei den verschiedensten Leiden angewandt. Insbesondere die Beobachtung, dass bei Anwendung des Mumio u. a. die Kallusbildung nach Frakturen rascher als gewöhnlich erfolgt, hat das Interesse der Schulmedizin auf sich gezogen und dazu geführt, das Mumio in Labor und Klinik zu testen. Der Artikel informiert über die Forschungsgeschichte bis in die jüngste Gegenwart.

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