Hintergrund und Fragestellung: Über die positive Wirkung der MORA-Bioresonanztherapie bei psychosomatischen Beschwerden wird von vielen naturheilkundlich orientierten Praktikern und in einer unkontrollierten Studie berichtet. Die vorliegende plazebokontrollierte Studie prüft die Auswirkungen der MORA-Bioresonanztherapie auf nichtorganische Magen-Darm-Beschwerden. Patienten und Methode: Es wurde eine randomisierte, plazebokontrollierte Studie mit 20 Versuchspersonen (10 in der Plazebogruppe, 10 in der Verumgruppe) in einer internistischen Arztpraxis durchgeführt. Primäre Zielkenngrössen waren die Patienteneinschätzung und die Therapeuteneinschätzung der Intensität und Häufigkeit der Magen-Darm-Beschwerden und die durch den Therapeuten erfassten Untersuchungsbefunde: palpatorisch erfasster Bauchschmerz, perkutorisch erfasster Meteorismus und auskultatorisch erfasste Darmgeräusche vor und nach der Behandlungsserie. Sekundär wurde der Effekt der MORA-Bioresonanztherapie auch anhand von elektrischen Leitwertmessungen an Händen und Füssen, anhand von bestimmten Stuhl-, Urin- und Blutparametern und anhand des subjektiven, körperlich-seelisch-geistigen Allgemeinzustands überprüft. Ergebnisse: Nach Einschätzungen der Patienten und des Therapeuten verbesserten sich die Magen-Darm-Beschwerden in der Verumgruppe deutlich und signifikant (p < 0,01). Dies galt auch für den palpatorisch erfassten Bauchschmerz (p < 0,01) und den perkutorisch erfassten Meteorismus (p < 0,05) in der Verumgruppe, allerdings nicht für die Darmgeräusche (p > 0,05). In der Plazebogruppe zeigte sich in den Zielkenngrössen nur eine kleine mittlere Verbesserung (p > 0,05). Schlussfolgerung: Die MORA-Bioresonanztherapie verbessert deutlich nichtorganische Magen-Darm-Beschwerden. Placebo Controlled Study on the Effects of a Standardized MORA Bioresonance Therapy on Functional Gastro- Intestinal Complaints

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